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Ein Sextett mit Solisten aus den Reihen des Männerchores Steinheim gestaltete einen Teil des Adventskonzerts.


Auf Advent und das nahe Christfest stimmte in der sehr gut besuchten Peterskirche zu Steinheim der Männerchor unter Dirigent Harald Geisler ein.

Sehnsucht nach einer besseren Welt

Vor großer Zuhörerkulisse in der evangelischen Peterskirche gab der Männerchor Steinheim am Samstagabend ein mit viel Beifall quittiertes Konzert zum Advent. Einmal mehr trat das Lanzinger Duo mit Hackbrett und Gitarre auf, den Part am E-Piano übernahm Michael Benning. Die Gesamtleitung oblag Harald Geisler, der den Chor sowie ein Sextett famos auf diesen sehr wohlgroßen Auftritt vorbereitet hatte.
Tief in der Literatur gekramt hatte Jürgen Spielkamp und die eine oder andere Geschichte zu Advent und Weihnachten während des Konzerts vorgetragen.
Die Erwartungen der vielen Konzertbesucher fasste Pfarrer Andreas Neumeister zusammen, als er zunächst auf die Erfolgsgeschichte dieser Konzerte des Männerchores einging und (augenzwinkernd) meinte: „Die vielen Besucher heute Abend sollten doch morgen früh in ebenso großer Zahl den Gottesdienst in ihren Heimatkirchgemeinden besuchen.” Die Musik im Advent und in der Weihnachtszeit wecke in vielen die Sehnsucht nach einer heilen, nach einer besseren Welt.
Musikalisch spannte sich der Bogen von der alpenländischen Chorliteratur eines Ludwig Maierhofer bis nach Polen und den dort anders klingenden Weihnachtsliedern. Natürlich durfte Händels „Tochter Zion“ und Beethovens „Hymne an die Nacht“ nicht fehlen. Einer der Höhepunkte war ohne Zweifel Harry Simones „Der kleine Trommler“, den bravourös das Sextett vorstellte. Mit dem Chorsatz „A Weihnacht wie’s früher war“ von R. Mayr rundete der Chor sehr gefühlvoll das offizielle Programm ab.

kdk.